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Diese Unterlagen benötigen Sie, um einen Bürger der Russischen Föderation nach Deutschland einzuladen.

1. Eine Verpflichtungserklärung nach §§ 66-68 Aufenthaltsgesetz, auch förmliche Einladung genannt. Pro Gast ist eine Verpflichtungserklärung erforderlich. Ehegatten und Kinder bis 16 Jahre können in derselben Verpflichtungserklärung aufgeführt werden.
Eine Verpflichtungserklärung ist nicht nötig, wenn der Gast seine Zahlungsfähigkeit bei Beantragung des Visums selbst nachweisen kann.

2. Ein formloses Schreiben für die deutsche Auslandsvertretung (Botschaft oder Konsulat) in Russland kann die Ausstellung des Visums erleichtern. Wichtig ist es, klar zu stellen, dass Ihre Gäste aus Russland nur zu Besuch nach Deutschland kommen und wieder ausreisen werden.

3. Eine Reisekrankenversicherung kann vom Gastgeber in Deutschland oder vom Reisenden in Russland abgeschlossen werden. 

 

  • Was ist eine Verpflichtungserklärung? Wozu ist die nötig?

    Eine Verpflichtungserklärung weist die Bonität / Zahlungsfähigkeit des Gastgebers nach. Damit verpflichtet sich der Gastgeber aus Deutschland, für alle Kosten aufzukommen, die während des Aufenthalts eines Gastes aus Russland entstehen könnten. Dazu gehören neben Lebenshaltungskosten (Essen, Unterbringung, etc.) auch die Versorgung im Krankheits- oder Pflegefall, eventueller Rücktransport nach Russland, etc.

     

  • Diese Unterlagen brauchen Sie für eine Verpflichtungserklärung / förmliche Einladung?

    1. Personalausweis

    2. Nachweise über Ihre Zahlungsfähigkeit
    Aus diesen Nachweisen muss das zur Verfügung stehende monatliche NETTO-Einkommen hervorgehen. Alternativ kann ein Vermögensnachweis vorgelegt werden.

    Für Angestellte:
    – die drei letzten Gehaltsnachweise

    Für Selbständige und Freiberufler eines der folgenden Dokumente:
    – letzter Steuerbescheid
    – Bescheinigung des Steuerberaters über die Höhe des monatlichen NETTO-Einkommens
    – Bescheinigung der Bank über regelmäßige Einkünfte

    Für Rentner:
    – Rentenbescheid

    3. Manchmal wird auch ein Mietvertrag bzw. bei Wohneigentum ein aktueller Grundbucheintrag oder Kaufvertrag verlangt. Damit weißt man nach, dass ausreichend Raum für die Unterbringung der Gäste aus Russland vorhanden ist.

    4. Informationen über Besucher aus Russland:
    – Name, Vorname, Vatersname (Schreibweise wie im Reisepass)
    – Nummer des Reisepasses
    – Geburtsdatum, Geburtsort
    – Staatsangehörigkeit
    – Wohnanschrift in der Russischen Föderation

    5. Gebühr in Höhe von 25 Euro

     

  • Hier bekommen Sie eine Verpflichtungserklärung

    Verpflichtungserklärungen werden von der Ausländerbehörde (Ausländeramt) des Einwohnermeldeamts (LABO – Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten) Ihres Wohnorts ausgestellt.